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Meine Tipps, um jung, frisch und strahlend zu bleiben

12. Juni 2021
madhavi-guemoes

Gestern schrieb mich eine Frau auf Instagram an und fragte mich, wie es sein kann, dass ich so jung aussehe. Was ich denn machen würde. Ich musste darüber sehr schmunzeln, dachte mir aber, ja, es gibt wirklich einige Dinge, die ich tue, um einfach frisch im Geist zu bleiben, was sich natürlich auch auf das Äußere auswirkt. Ich denke, dass wir nicht wirklich die äußere Hülle eines Menschen sehen, sondern vor allem die Aura und das innere Licht, das hoffentlich strahlt und kraftvoll ist. Und natürlich gibt es auch unterstützende Werkzeuge, die Jugendlichkeit fördern. Hier ein paar Dinge, die ich mache, um mich in meinem Körper, Geist und Seele wohlzufühlen.

Ich lass mir nicht auf der Nase rumtanzen

Ich habe richtig gute Grenzen, bin sehr klar mit dem was ich möchte und was nicht. Das wirkt für manche immer ein bisschen kühl, denn als Frau wird einem oft beigebracht, schön lieb und artig zu funktionieren, damit sich ja niemand auf den Schlips getreten fühlt. Ich spreche nicht durch die Blume, ich sage ganz klar, was für mich stimmig ist und was nicht. Das spart ungehörig viel Zeit, jede*r weiß, woran er oder sie ist, was für ein Segen. Klarheit ist ein wahrer Jungbrunnen!

Einfach ICH sein

Ich muss mich nicht verstellen. Ich verändere mich alle 2,5 Tage (wer mit den Mondzentren vertraut ist…), ich bin wie alle Frauen sehr komplex. Mal bin ich sehr verletzlich, dann wieder voller Tatendrang. Ich packe mich selbst in keine  Box, wie das viele Menschen so gern tun, ich schätze meine Vielfältigkeit im Sein. Ich habe ein Verständnis über mich als Frau und umarme mich mit allen Facetten. Und denke nicht ständig, dass mit mir etwas verkehrt ist, ich erlaube mir, mich ständig zu verändern. Im Denken, Handeln und Sein.

Meine spirituelle Praxis ist meine Grundlage

Meine spirituelle Praxis schenkt mir täglich eine Erfahrung meiner Seele. Jenseits von all dem Lärm von außen, den Ideen, wie wir zu leben und zu sein haben. Sie schenkt mir Ausdehnung, ein Gefühl von Tiefe und Weite. Vor allem, wenn es mir nicht so richtig gutgeht. Meine Yoga- und Meditationspraxis hilft mir, mich mit meinem Warum, meiner Aufgabe im Leben zu verbinden, und mich nicht mit Selbstzweifel und Unzulänglichkeiten aufzuhalten. Die machen nämlich richtig tiefe Falten.

Ich kenne meine Stärken

Ich fokussiere mich mehr auf meine Stärken als auf meine Schwächen. Mehr auf das, wofür ich dankbar bin als auf das, was mir fehlt. Ich schaue nach vorn und nicht zurück, bin nicht oft sentimental, alles ist vergänglich. Ich sehe das Leben als eine Aufgabe, die ich zu meistern habe. Mit Fehlern, die ich mache, mit Höhen und Tiefen. Alles gehört dazu, ich bin ich ganz pragmatisch.

Keine Angst zu versagen

In den letzten Jahren habe ich Versagensangst, oder die Angst, etwas nicht richtig zu machen, einfach losgelassen. Ich gebe immer mein Bestes und lege das Resultat in die Hände der Existenz. Wenn wir erkennen, dass wir nur hier sind, um zu lernen, wird das Leben so viel erträglicher.

Ich kann mich ausklinken

Ich arbeite sehr viel und auch oft sieben Tage die Woche. Aber ich bin sehr gut darin, mich einfach mal auszuklinken, um zu entspannen, aufzuladen und einfach zu erholen. Durch meine stetige spirituelle Praxis, die ich schon vor Sonnenaufgang mache, habe ich aber meist so viel Energie, dass ich sehr gut durch den Tag komme. Ich habe auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich durch meine Arbeit meine Familie allein lasse. Mein Mann und ich haben keine klassischen Rollen, das ist sehr angenehm. Meine Tochter meinte vor Kurzem auch zu ihm: „Papa, ich bin so froh, dass du mir vorlebst, wie ein Mann sein kann, nämlich mit Leichtigkeit auch kocht, putzt, sich um die Kinder kümmert, einkauft und die Wäsche macht.“

Mein Motto: Kein Drama, keine Panik, es gibt bestimmt eine Lösung!

Ruhe bewahren hält jung und ausgeglichen. Ich versuche mein Leben möglichst frei von Dramen zu halten. Das bedeutet nicht, dass es nicht mal schwierig oder unangenehm wird. Jedoch denke ich, dass es für alles eine Lösung gibt. Und wenn diese bedeutet, einfach loszulassen, was auch immer.

Ich esse nach 18 Uhr nichts mehr

Essen ist für mich kein Zeitvertreib oder eine Trost spendende Tätigkeit. Ich weiß, dass Essen ein heikles Thema ist, aber ich finde es wichtig, diesen Punkt zu nennen. Die Nahrungsaufnahme ist für mich das, was sie sein soll, nämlich Energiezufuhr. Ich esse zweimal am Tag, vormittags und nachmittags. Das reicht. Ich esse auch so gut wie nie Snacks. Mein letztes Essen ist vor 18 Uhr, denn ich weiß, dass ich mich am nächsten Morgen nicht so frisch und ausgeruht fühle, wenn ich später esse. Jeder Mensch ist einzigartig, ich finde es wichtig, herauszufinden, was für einen stimmig ist und was nicht. Mäßigkeit ist der Schlüssel. Im Kundalini Yoga heißt es auch, dass gerade Frauen ab 40 gut eine Mahlzeit am Tag weniger zu sich nehmen können. Das Leben ist eine reine Selbsterkenntnis-Tournee, je mehr ich mich kenne, desto stärker kann ich meiner Bestimmung folgen. Mehr dazu auch in meinem Kochbuch „Makrobiotik – In Fülle leben

Ich esse kaum Süßigkeiten

Ich meide Zucker. So viele Menschen sind Zuckersklaven, hier ein Weingummi, da ein Törtchen und wissen gar nicht, was das für einen Effekt Zucker auf die Emotionen hat. Wer Gleichgewicht und Stärke im Geist und in den Emotionen sucht, sollte Zucker weitgehend meiden. Zumindest achtsam sein, aber nicht neurotisch. Wer Zucker meidet, wird sehen, wie sich das Gesicht anfängt, wieder zu glätten und eine schöne Klarheit entsteht.

Ich nutze meine ätherischen Öle täglich

Ätherische Öle sind kraftvolle Werkzeuge, um flink Emotionen umzuwandeln und lästige, nicht dienende Gedankengänge viel schneller als normal loszulassen. Ich rate dazu, eine kleine Werkzeugbox aus ein paar ätherischen Ölen anzulegen, die immer griffbereit sind. Hier findet ihr zu dem Thema Beiträge von mir, die euch da unterstützen können. 

Pflegen, pflegen, pflegen

Ich habe keinerlei Botox oder anderen Quatsch in meinem Gesicht, ich habe mich entschieden, ganz natürlich zu altern, was ja heutzutage schon fast eine kleine Revolution ist. Ich pflege meine Haut sehr intensiv, ich nutze dafür die Vérage Serie von dōTERRA. Dazu mische ich noch täglich morgens und abends 1-2 Tropfen Yarrow Pom, 1 Tropfen Sandelholz und Copaiba in die Creme hinein. Das ergibt einen wahnsinnigen Glow. Zudem liebe ich diese Gesichtsmaske gerade sehr, die wurde mir von euch sehr empfohlen, als ich auf Instagram danach gefragt habe. Danke nochmal dafür!

Das war ein kleiner Einblick in meine Lebensweise. Vielleicht inspiriert euch der eine oder andere Punkt. Denkt daran, Falten gehören zum Leben dazu. Es ist das innere Licht und das Licht unserer Aura, das uns strahlend und jung hält. Wenn ich keine habe, habe ich das Gefühl, nicht gelebt zu haben. Und das habe ich.

Hört gern auch in meinen Podcast Natural High hinein, dort gebe ich geführte Meditationen und weitere Anregungen. Wenn ihr Lust auf Kundalini Yoga habt, dann kommt doch mal in mein digitales Studio MADHAVI, in dem ich immer Live Sessions gebe.

x Madhavi

© Maria Schiffer

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 30 Jahre später zu erkennen, dass dies schier unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin, Aromatherapeutin, Podcasterin, Bloggerin und Kundalini Yogalehrerin weltweit und ist Mutter von zwei Kindern. Madhavi praktiziert seit mehr als 30 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Alexandra Opdenhövel
    13. Juni 2021 at 10:56

    Wieder ein sehr inspirierender Text liebe Madhavi! Vielen Dank, dass du deine Haltung, Überzeugungen & Lifestyle-Umsetzung hier teilst! Wie immer ein Gewinn für ein gutes, reflektiertes Leben! Für mich geht es nicht ums Kopieren, sondern tolle, bereichernde Anstöße und neue Perspektiven. Herzliche Grüße, Alex

  • Marie Weitbrecht
    6. Juli 2021 at 10:58

    Love it! Shine on, liebe Madhavi. Ich finde mich in vielen Punkten wieder, in Punkt 1 kann ich noch was von Dir lernen. Habe auch neulich gehört, dass es für Frauen ab ca. 40 hormonelle Veränderungen gibt, mit denen es uns egaler ist, was andere von uns denken. Evolutionsbiologisch macht das ja insofern Sinn als man in diesem Alter eher keine kleinen Kinder hat und daher auf Hilfe angewiesen ist (stimmt natürlich heute nur bedingt, viele werden ja auch grad dann erst Mütter). Ich werde dieses Jahr 40 und freue mich auf diesen Shift. Es darf immer egaler sein, auch was andere hinter dem Rücken über einen reden. Wenn die meinen, ihre Zeit so verbringen zu wollen, wow, bitte, ich habe Wichtigeres zu tun. Auch das mit dem Essen kann ich unterschreiben, ich merke, wie mein Körper einfach weniger braucht und das ist ja auch irgendwie cool und zeit- und kosten-sparend. Ich bin damit in den letzten Jahren öfter mal angeeckt, es kommt schnell ein Kommentar wie „Warum isst Du denn nichts?“ – der bei mir lange die Schleife „oh, jetzt muss ich beweisen, dass ich keine Ess-Störung habe“ getriggert hat – und auch das wird mir immer egaler. Danke, dass Du so ein Vorbild bist, in so Vielem. Ich lese Deinen Blog seit 2013, damals warst Du für mich der spirituelle Stern an einem ansonsten recht dunklen Himmel. Danke Dir für Deine Arbeit und liebe Grüße <3

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