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Mantra des Monats // Ra Ma Da Sa + Heilmeditation

3. Juni 2020
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Mantren sind generell ein wahres Geschenk. Es gibt jedoch Mantren, die sind ganz besondere Juwele, die einzigartig sind, weil sie so eine heilende Energie schenken. Das Ra Ma Da Sa Sa Say So Hung Mantra ist so ein Juwel.

Es besteht aus acht Klängen, ist ein Sushmuna Mantra, das die Kundalini dazu anregen soll, im zentralen Kanal der Wirbelsäule und in den Chakren zu fließen. Das klingt jetzt ziemlich schwurbelig, aber lass mich kurz ausholen. Durch das Mantra schaffen wir ein neues Energieniveau im Körper und gleichen damit die fünf Zonen der linken und rechten Gehirnhälfte aus, um den neutralen Geist zu aktivieren.

Ra ist die Energie der Sonne. Hell, heiß, stark. Sie energetisiert und wirkt klärend.

Ma ist die Energie des Mondes. Aufnahmefähig, kühl und nährend.

Da ist die Energie der Erde. Beschützend und persönlich. Sie ist der Boden des Handelns.

Sa ist die unpersönliche Unendlichkeit. Der Kosmos mit all seinen Dimensionen, der Offenheit und Weite ist Sa.

Sa wird noch mal wiederholt, während der erste Teil des Mantras aufsteigend und ausdehnend ist, ist der zweite Teil die Qualität des höchsten und subtilsten Äthers und bringt die Energie wieder nach unten. Dort verwebt sich der Äther mit der Erde.

Say ist die Gesamtheit der Erfahrung und ist persönlich. Es ist das Gefühl eines heiligen “Du”. Es ist die Verkörperung von Sa. Es ist auch das persönliche Gefühl von Verschmelzung und Identität.

So unterstützt das persönliche Gefühl von Verschmelzung und Identität.

Hung ist das Unendliche, schwingend und real. Die beiden Eigenschaften zusammen (So und Hung) bedeuten: “Ich bin Du.”

Ra Ma Da Sa Meditation

Es gibt dazu auch eine wundervolle Meditation, die ich gerade jetzt mehrmals in der Woche übe. Dafür setzt du dich in den gekreuzten einfachen Sitz. Erdest dein Becken und die Beine nach unten und lässt dich vom Becken aus in den Seiten des Körpers lang werden. Die Arme sind eng am Körper, sodass die Oberarme an den Rippen anliegen. Die Hände sind in einem 60-Grad-Winkel zum Körper mit den Handflächen nach oben.

Nimm wahr, wie die heilende Energie in deine Hände kommt. Schließe die Augen und fokussiere dich auf den Punkt zwischen den Augenbrauen. Singe kraftvoll das Mantra RA MA DA SA SA SAY SO HUNG mit. Bei Hung ziehst du kraftvoll den Bauch nach innen und lässt ihn dann wieder los und atmest erneut ein. In diesem Mantra geht es nicht nur um die eigene Heilung, sondern un die kollektive Kraft, die zur Heilung auf dem Planeten beiträgt. Deshalb kannst du die Personen, die du heilen möchtest, geistig visualisieren, indem du diese Energie zu ihrem Wohlbefinden an sie sendest.

Um die Meditation zu beenden, atmest du tief an, hältst den Atem an, während du ein paar Worte der Heilung sprichst. Stell dir die Person noch mal genau vor, gesund, strahlend und stark, in weißes Licht gehüllt. Dann atme aus und wieder ein. Halte den Atem an und sende das Gebet deiner Wahl noch einmal. Atme aus. Dann strecke die Arme hoch, schüttelte deine Hände und Finger einige Male. Wiederhole das noch zweimal und entspanne. Übe diese Meditation 11 Minuten lang. Ich nutze momentan die Version von Amanbir Singh.

Probiere die Meditation aus. Vielleicht ist sie am Anfang noch ein bisschen ungewohnt mit der Armhaltung und dem Singen. Aber nach einer Zeit gewöhnst du dich daran und wirst in ungeahnte Tiefen tauchen können.

Wenn du Lust hast, Kundalini Yoga kennenzulernen, ich biete mehrmals die Woche per Livestream Yogastunden an. Hier findest du meinen Stundenplan. Trau dich ruhig, es ist eine wundervolle Erfahrung und eine großartige Yogaform, die Leben im Nu bereichern kann.

Deine Madhavi

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Yvonne
    29. Juli 2020 at 22:22

    Freue mich regelmäßig von Dir zu hören. Namaste Yvonne

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